Neugeborenenfotos im Chiemgau von S.

Neugeborenenfotos im Chiemgau von S.

Die Welt liegt einem zu Füßen, wenn man sie mit den Augen eines Kindes wahrnimmt.

Eigentlich sind wir den Neustart als Fotografen im Chiemgau ganz entspannt angegangen. Gleich nach dem Neugeborenenfotoshooting von A. folgte der Umzug von Südtirol zurück nach Bayern. Ein paar kleine bürokratische Hürden gab/gibt es zu meistern, um den Betrieb als selbstständiger Fotograf in Südtirol aufzulösen. Inzwischen habe ich zum geographischen Neustart auch einen virtuellen Neustart mit der neuen Website hingekriegt. Außerdem sind wir seit 2017 in den sozialen Medien besonders auf Instagram „fleissiger“ vertreten. Dort findet Ihr nun öfter Hochzeitsfotos und Neugeborenenfotos von „Konopka Fotografie„. 

Homeoffice Wickeltisch für Neugeborenenfotografie

Weil wir aber bisher als Hochzeitsfotograf im Chiemgau bzw. Neugeborenenfotograf in Traunstein und Umgebung nicht viel in Werbung etc. investiert haben, kam dieser eine Anruf umso überraschender. Ich war selbst gerade am Wickeln von unserer kleinen Tochter, da klingelte das Handy. Dran war S. Sie sei schwanger und suche einen Fotograf für Neugeborenenfotos. Wie schon beim großen Bruder, wünschte sich die Familie auch von dem Neuankömmling schöne Babyfotos. Schnell waren die ersten Eckdaten aufgenommen und wir uns über Preis und ungefähren Termin für die Neugeborenenfotos einig. Und spätestens ab diesem Zeitpunkt geht es wieder los in meinem Kopf: Ein Babyfotoshooting! Was brauchen wir dazu? Wie viel Zeit bleibt mir noch, etwas neues zu besorgen? Oder selber zu machen? Körbchen, Decken, Wraps, Mützchen, Hintergrund. Licht. Licht? Licht! 

Die Vorteile und Nachteile einer Homestory

Wir kommen für die Neugeborenen-Fotos gern zu Euch nach Hause. Der Vorteil einer Homestory liegt eindeutig darin, dass die frischgebackene Familie nicht Kind und Kegel zusammen packen und zu uns fahren muss. Für das neue Baby bedeutet es viel weniger Stress, wenn wir zu Besuch kommen. Für ein größeres Geschwister-Kind gibt es zu Hause genug Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben während wir das Baby allein vor der Kamera haben. Und die Fotos zeigen immer ein bisschen von der Umgebung, in die das Baby hineingeboren wurde. Dieser ideelle Punkt spricht auch für eine Homestory. Und mögliche Nachteile versuchen wir dann vor Ort zu kompensieren. Wir sehen es z. B. als Fotografen bei einer Homestory als größte Herausforderung, dass wir im Voraus nicht so einfach abschätzen können, wie viel Platz wir für das Babyshooting haben und wie das vorhandene Licht ist. Wir fotografieren am liebsten mit natürlichem Licht. Für alle Fälle haben wir aber auch unser mobiles Studio mit Blitzanlage und Hintergrund-Stativ im Gepäck.

Wir bekommen die Gelegenheit, das neue Glück in einer Familie fotografisch festhalten zu dürfen! Es versetzt uns selbst immer wieder in die zauberhafte Stimmung zurück, die wir mit unseren beiden Kindern erleben durften. Weil so ein Neugeborenenshooting idealerweise in den ersten 10 Lebenstagen durchgeführt wird, fühlen wir uns schon sehr privilegiert, wenn wir in dieser ersten Zeit der neuen Familie dabei sein dürfen. Und natürlich denken wir in den folgenden Wochen immer wieder an die Familie, an die werdende Mutter. Wie sie sich gerade fühlen. Wann es wohl losgehen wird. Wer selbst Kinder hat, kennt diese Gefühle bestimmt.

Schneller als erwartet war es dann auch soweit. Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Nachricht bekommen haben, dass die kleine S. geboren wurde. Die Eltern waren auch ganz unkompliziert, sodass wir uns über den Termin schnell einig waren. 

Neugeborenenfotos mit Babymädchen S.

Das Shooting selbst war dann auch sehr unkompliziert. Wir haben uns den Raum mit dem besten Platzangebot und Licht ausgesucht und uns mit unserem Equipment breit gemacht. Der große Bruder hat bei den Fotos super mitgemacht und sich die Wartezeit mit Kartenspielen vertrieben. Ich durfte auch mal kurz mit ihm Traktor-Quartett spielen, während Jeremias die Einzelfotos mit den Eltern und dem Baby gemacht hat! Auch für Still- und Wickelpausen war Zeit, weil wir uns den ganzen Vormittag reserviert hatten. Das kleine Mädchen wurde in verschiedenen Outfits fotografiert und zum ersten Mal kam mein altes restauriertes Puppenbett zum Einsatz. Für S. war es gerade groß genug. Weil es gerade so gut zum Frühling passte, habe ich noch am Tag zuvor ein paar Zweige mit Palmkätzchen besorgt. Die kleinen flauschigen Blüten der Weidenkätzchen finde ich jedes Jahr faszinierend. Und sie passen so gut zu der Kuschel-Zeit, die die Eltern mit einem neuen Baby verbringen dürfen.

Vielen Dank an die Eltern, dass wir diese schönen Babyfotos zeigen dürfen!

 

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